Die Halle des Wissens

Halle des Wissens

In der dunklen Bibliothek / Teil II / VI

Thakai Houshura  mein Forscherkollege, konnte mich gerade noch auffangen, als ich auf den inzwischen feuchten und mit Moos bedeckten Stufen ausrutschte. Ich war noch so in Gedanken versunken über unser Abenteuer hier in der dunklen Bibliothek, das ich gar nicht merkte wie tief im Urgestein des Berges wir schon hinabgestiegen waren.

Inzwischen hatten wir unsere Helmlampen eingeschaltet, es war doch sehr dunkel und erste Spuren des Verfalls waren zu sehen, die uralte Beleuchtung flackerte oder hatte ihren Dienst schon seit langen eingestellt.

Plötzlich rief Ceria , eine Magierin die uns begleitete,  … Da ist Licht! … und tatsächlich erschien vor uns eine Art Tor aus dem goldgelbes Licht strahlte. Es wurde heller je näher wir kamen und auch das Moos verschwand vom Steinboden, der jetzt wieder trocken war.

Gebannt vor Ehrfurcht blieben wir stehen, vor uns eine riesige Halle, teilweise mit Symbolen verziert. Beidseitig des Ganges erhoben sich gigantische Abstufungen, gefüllt mit Wissenssteinen. Teilweise war einiges verfallen und zerbrochen, aber anscheinend war noch Energie vorhanden, was die angenehme Temperatur und ein stetes Summen bewies.

Hier war also die sagenhafte Halle des Wissens, gefüllt mit dem Wissen der Altvorderen und Geheimnissen des Universums, das nur darauf wartete entschlüsselt zu werden. Ich bekam eine Gänsehaut bei dem Gedanken was uns hier erwarten würde …

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Shomjoy

mystical-angel-at-night-WIn der dunklen Bibliothek / Teil II / V

Beim Erforschen der dunken Bibliothek ging es jetzt über Stufen hinab in die Tiefe, die Beleuchtung wurde immer spärlicher und ich musste an die Bilder der wendigen Beuteschiffe der  Yauang Suul denken, sie wurden „Shomjoys“ genannt, übersetzt etwa, „flinke Mücke“.

Die Bilder im Buch das ich gelesen hatte erinnerten auch eher an ein Insekt als an ein Raumschiff. Es ragten beiderseits filigrane Strukturen aus dem Schiffskörper, die dazu dienten Raumverzerrungen Im All zu schaffen und es so blitzschnell an andere Orte zu versetzen. Ansonsten wurden sie in als Energiesammler bei normalem Flug benutzt

In der Atmosphäre eines Planeten verwandelten sich die netzartigen Auswüchse in flirrende Flügel und verhalfen dem „Shomjoy“ zu einer unglaublichen Wendigkeit.

 

Der Mond der “Yauang Suul”

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In der dunklen Bibliothek / Teil II / IV

Mit dem legendären Omnichron im Rucksack erforschten wir weiter die dunkle Bibliothek.

In Gedanken war ich immer noch bei den Yauang Suul und was ich über sie gelesen hatte ging mir nicht aus dem Kopf.

Angeblich lebten sie auf einem künstlichen Mond, der ihre Heimat war. Mit ihm durchquerten sie das All immer auf der Suche nach neuer Beute, zwar suchten sie hauptsächlich Artefakte, aber alles was unbewacht und brauchbar war wanderte in Ihre „Shomjoys“ … ihre wendigen und schnellen Beuteschiffe.

Ihre Mondbasis sah aus wie eine riesige immerwährende Baustelle im All. Alles was sie „zufällig“ fanden wurde darin verbaut und es war immer nur die beste Technologie der Völker die sie verwendeten, der Rest wurde verkauft oder eingetauscht.

Man darf sich also vom Aussehen dieser „Baustelle“ nicht täuschen lassen, verfügt ihr Mond doch über Multiphasen Schutzschirme, Tarnfeld und die Bewaffnung ist laut dem Buch das ich las, nur mit Astronomisch zu bezeichnen.

Außer Handel pflegen die Yauang Suul keinen Kontakt mit anderen Völkern und solange man ihnen nicht in die Quere kommt sind sie wohl relativ friedlich und basteln an ihrem Mond. Allerdings weiß niemand ob es die einzige Basis ist und gesehen hat ihn nur der Verfasser des Buches, ansonsten ist er wohl getarnt irgendwo im All unterwegs …

Das Omnichron

Omnichron

In der dunklen Bibliothek / Teil II / III

Wir standen immer noch vor dem Symbol der Yauang Suul und grübelten, da erinnerte ich mich an das Buch eines Freundes das von dieser Bruderschaft der Artefakt Räuber handelte.

Eines ihrer wichtigsten Gerätschaften war das „Omnichron“, ein unversaler Entschlüssler von Schriften die auf Schwingungsebene basierten und sie versteckten es meist in der Nähe des Symboles für spätere Verwendungen.

Das Symbol, es war so etwas wie eine Blüte mit vielen kleinen Knubbeln die sich bewegen ließen. Was war das Wichtigste dieser raubenden Bruderschaft?

Sie waren immer zu zweit, nie alleine auf ihren Beutezügen ….. ganz oben wo auf einer Uhr die 12 steht, waren die zwei Knubbel am engsten zusammen, … also drückte ich beide gleichzeitig und …

Ein knarzen Erklang, eine Fuge bildete sich im Stein  und das Symbol klappte zur Seite, dahinter, tatsächlich, es war das legendäre Omnichron.

 

Das Zeichen der „Yauang Suul“

from yesterday

In der dunklen Bibliothek / Teil II / II

Das Zeichen der „Yauang Suul“

Eine lange vergangene Kultur laut unseren Aufzeichnungen, aber sollte gerade dieses Zeichen, das wir zufällig auf einem Steinblock in der Bibliothek entdeckten ein Hinweis sein … ?

Ein Hinweis wie wir auch ohne telepathische Fähigkeiten die Bücher oder besser die Wissenssteine auslesen könnten. Denn die  Yauang Suul waren eigentlich Grabräuber von der schlimmsten Sorte und hinterließen Ihr Zeichen für die Eingeweihten Ihrer Bruderschaft.

Also … sie waren auch hier gewesen, … unser Respekt … denn die Bannrunen, den giftigen Nebel und den metallischen Giganten zu meistern bereitete auch uns Schwierigkeiten und wir hatten Ritter des Lichts an unserer Seite ….

 

living knowledge

living knowledge

In der dunklen Bibliothek / Teil II

Rückblick

Die Wächter des Wissens fanden einen genialen Weg das Wissen des Universums zu speichern.

Aus speziellem Basismaterial ließen sie das Wissen wachsen, so konnte aktuelles immer hinzugefügt werden. Geübte Wächter konnten auf den ersten Blick schon erkennen um was für Welten und Zivilisationen es sich handelte, da jeder „Chamuckyja“ (Wissensstein) seine eigene Form annahm.

Das Lesen erforderte eine besondere telepathische Gabe, dabei versetzte sich der Wächter in eine Art Trance und wurde in seinen Gedanken eins mit dem Wissensstein.