Das Tor der Klamuken

 

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Das Tor der Klamuken

Hier hat mir mein neuer Mitarbeiter Ralf geholfen, das Foto war schon sehr beschädigt, da mir die Kamera beim Klettern in ein Wasserloch fiel.
Aber mein WG Mitbewohner und jetziger Praktikant Ralf ist schon ein PC Künstler und hat das Fraktalprogramm “Mandelbulber“ über Nacht gecheckt und die Rekonstruktion ist ja Klasse geworden.

Die Klamuken bekommt man fast nie zu Gesicht, denn sie haben sich ein Dimensionstor gebaut und da sie in einer kargen Welt leben, nur mit glatten Böden aus Formen und Trallala, besuchen sie Drachenland auf der Suche nach Geröll, alten Ästen, Schlick und Schlammschlunz.
Hauptsache unordentlich, damit schmücken sie ihr spieglglattes Heim und halten “Schlunzfeste“
… im Almanach der Völker werden sie als “Sauberbande mit Hang zu leichter Unordnung“ beschrieben.

Leider erschien keiner der Klamuken als ich das Foto machte, aber das Tor gefiel mir recht gut und wenn Al Drachos und ich Zeit haben, wer weiß, vielleicht warten wir mal ob jemand durch’s Tor kommt, wenn wir wieder in der Näheren Umgebung sind … dann mit Ralf :freu: :dopsblau:

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Die Türme der Gamuren

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Die Türme der Gamuren

Ich bin weiter fleißig am Auswerten meiner Fotografien vom letzten Abenteuer …

Mit Mandelbulber ist es mir gelungen die Türme der Gamuren anhand der unscharfen Fotos meiner alten Kamera nachzubilden, es war ein beeindruckendes Erlebnis, als wir vor ihnen standen …. ab und zu flog ein Eisdrache zwischendurch und die glitzernden Eiskristalle von seinen riesigen Flügeln rieselten auf uns herab …
Die Gamuren sind ein uraltes Volk von Drachenland (https://aloisreiss.wordpress.com/zur-drachengeschichte/)
schon lange ausgestorben …. aber ihre Bauwerke begeistern meine Forscherkollegen und mich noch immer.
Ab und zu hört man die traurigen Klänge iherer Flöten aus den Ruinen …. aber das mag wohl Einbildung sein …

Watch

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Ich saß gemütlich auf der Couch und sah mir einen Hitchcock an, als es in meinem Nacken zu kribbeln begann, erst ganz sanft, dann wurde das Gefühl immer stärker und ich drehte mich um, … nichts …

Nach einer halben Stunde bekam ich Kopfschmerzen und eine Gänsehaut an den Armen. Also stand ich auf und sah unter dem Tisch und im Schrank nach, … nichts …

Da viel  mir das große Fenster ein, ich ging hin und zog am Rollo, oh mein Gott! … vor Schreck viel mir die Schale mit den Chips aus der Hand, … ein riesiges Auge glotzte mich an …

Starr vor Schreck brachte ich kein Wort heraus, … das Auge blinzelte und begann mit einer Grabesstimme zu sprechen.

“Es ist bald um dich geschehen, deine Zeit ist gekommen, mache dich bereit!“ Donnerte das Auge und ich hielt mich zitternd am Rolloband fest, als es fortfuhr …

“Du hast es selbst verschuldet, keine Gnade kannst Du erwarten, steh auf du Wicht!“

Hä, ich stand doch schon, oder?   “Schnell, lauf!“   Raunte das unheimliche Auge mir zu … „wohin?“ … krächzte ich die Frage an das Auge.

“Ins Bad Du Depp!“

Müde rieb ich mir die Augen und rannte schnell ins Bad um meine 3 Flaschen Bier loszuwerden bevor die Werbung vorbei war, … hatte eh die Hälfte vom Film verschlafen. Ich wusste, ich war dem Auge noch ein Dankeschön schuldig, aber das hatte Zeit bis nach dem Film, wenn ich mich ins Bett kuschelte, ja danm würden wir beide uns  “Wiedersehen“

© Alois Reiss 2016

 

Shomjoy

mystical-angel-at-night-WIn der dunklen Bibliothek / Teil II / V

Beim Erforschen der dunken Bibliothek ging es jetzt über Stufen hinab in die Tiefe, die Beleuchtung wurde immer spärlicher und ich musste an die Bilder der wendigen Beuteschiffe der  Yauang Suul denken, sie wurden „Shomjoys“ genannt, übersetzt etwa, „flinke Mücke“.

Die Bilder im Buch das ich gelesen hatte erinnerten auch eher an ein Insekt als an ein Raumschiff. Es ragten beiderseits filigrane Strukturen aus dem Schiffskörper, die dazu dienten Raumverzerrungen Im All zu schaffen und es so blitzschnell an andere Orte zu versetzen. Ansonsten wurden sie in als Energiesammler bei normalem Flug benutzt

In der Atmosphäre eines Planeten verwandelten sich die netzartigen Auswüchse in flirrende Flügel und verhalfen dem „Shomjoy“ zu einer unglaublichen Wendigkeit.

 

Der Mond der “Yauang Suul”

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In der dunklen Bibliothek / Teil II / IV

Mit dem legendären Omnichron im Rucksack erforschten wir weiter die dunkle Bibliothek.

In Gedanken war ich immer noch bei den Yauang Suul und was ich über sie gelesen hatte ging mir nicht aus dem Kopf.

Angeblich lebten sie auf einem künstlichen Mond, der ihre Heimat war. Mit ihm durchquerten sie das All immer auf der Suche nach neuer Beute, zwar suchten sie hauptsächlich Artefakte, aber alles was unbewacht und brauchbar war wanderte in Ihre „Shomjoys“ … ihre wendigen und schnellen Beuteschiffe.

Ihre Mondbasis sah aus wie eine riesige immerwährende Baustelle im All. Alles was sie „zufällig“ fanden wurde darin verbaut und es war immer nur die beste Technologie der Völker die sie verwendeten, der Rest wurde verkauft oder eingetauscht.

Man darf sich also vom Aussehen dieser „Baustelle“ nicht täuschen lassen, verfügt ihr Mond doch über Multiphasen Schutzschirme, Tarnfeld und die Bewaffnung ist laut dem Buch das ich las, nur mit Astronomisch zu bezeichnen.

Außer Handel pflegen die Yauang Suul keinen Kontakt mit anderen Völkern und solange man ihnen nicht in die Quere kommt sind sie wohl relativ friedlich und basteln an ihrem Mond. Allerdings weiß niemand ob es die einzige Basis ist und gesehen hat ihn nur der Verfasser des Buches, ansonsten ist er wohl getarnt irgendwo im All unterwegs …

Das Omnichron

Omnichron

In der dunklen Bibliothek / Teil II / III

Wir standen immer noch vor dem Symbol der Yauang Suul und grübelten, da erinnerte ich mich an das Buch eines Freundes das von dieser Bruderschaft der Artefakt Räuber handelte.

Eines ihrer wichtigsten Gerätschaften war das „Omnichron“, ein unversaler Entschlüssler von Schriften die auf Schwingungsebene basierten und sie versteckten es meist in der Nähe des Symboles für spätere Verwendungen.

Das Symbol, es war so etwas wie eine Blüte mit vielen kleinen Knubbeln die sich bewegen ließen. Was war das Wichtigste dieser raubenden Bruderschaft?

Sie waren immer zu zweit, nie alleine auf ihren Beutezügen ….. ganz oben wo auf einer Uhr die 12 steht, waren die zwei Knubbel am engsten zusammen, … also drückte ich beide gleichzeitig und …

Ein knarzen Erklang, eine Fuge bildete sich im Stein  und das Symbol klappte zur Seite, dahinter, tatsächlich, es war das legendäre Omnichron.

 

Das Zeichen der „Yauang Suul“

from yesterday

In der dunklen Bibliothek / Teil II / II

Das Zeichen der „Yauang Suul“

Eine lange vergangene Kultur laut unseren Aufzeichnungen, aber sollte gerade dieses Zeichen, das wir zufällig auf einem Steinblock in der Bibliothek entdeckten ein Hinweis sein … ?

Ein Hinweis wie wir auch ohne telepathische Fähigkeiten die Bücher oder besser die Wissenssteine auslesen könnten. Denn die  Yauang Suul waren eigentlich Grabräuber von der schlimmsten Sorte und hinterließen Ihr Zeichen für die Eingeweihten Ihrer Bruderschaft.

Also … sie waren auch hier gewesen, … unser Respekt … denn die Bannrunen, den giftigen Nebel und den metallischen Giganten zu meistern bereitete auch uns Schwierigkeiten und wir hatten Ritter des Lichts an unserer Seite ….

 

living knowledge

living knowledge

In der dunklen Bibliothek / Teil II

Rückblick

Die Wächter des Wissens fanden einen genialen Weg das Wissen des Universums zu speichern.

Aus speziellem Basismaterial ließen sie das Wissen wachsen, so konnte aktuelles immer hinzugefügt werden. Geübte Wächter konnten auf den ersten Blick schon erkennen um was für Welten und Zivilisationen es sich handelte, da jeder „Chamuckyja“ (Wissensstein) seine eigene Form annahm.

Das Lesen erforderte eine besondere telepathische Gabe, dabei versetzte sich der Wächter in eine Art Trance und wurde in seinen Gedanken eins mit dem Wissensstein.

Drachenritter

Drachenritter sind natürlich ein muss für diese Seite

aloisreiss

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… sind wir nicht alle Drachenritter,
… in unserer Seele, unserem Herzen,
… kämpfen wir nicht alle für unser Glück,
… unsere Freiheit, unsere Fantasie,
… unsere Familie, unsere Liebe,
… denn das sind wir, Du und ich,
…… Sternenkinder aus dem Staub der Sterne

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Sternenklänge

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In der dunklen Bibliothek VII

Das Hologramm begann zu verblassen und eine freundliche Stimme verkündete:

„Ya sun reiy“

Es bedeutete … tretet ein …

Kurz darauf begann sich die Schalttafel des metallischen Giganten in kleine Mosaike zu unterteilen um sich kurz darauf aufzulösen … kein Dampf mehr, kein Gedröhn und stampfen … Stille und … leise Musik …

Vor uns tat sich ein atemberaubender Ausblick auf, wer hätte in einer Bibliothek mit so etwas wunderbarem gerechnet? Ich denke heute noch zurück mit einer Gänsehaut und das will etwas heißen, als Schreiber für „Al Drachos“ habe ich viel erlebt, aber hier sah ich riesige Zahnräder , komplizierte Gebilde die ich nicht einordnen konnte.

Unser ganzes Forscherteam stand hier vor dem Werk einer uralten Zivilisation … und … wir lauschten … den Klängen der Sterne …